CHRONISCHER SCHMERZ


Ein chronisches Schmerzsyndrom entsteht, wenn Schmerz seine eigentliche Funktion als
Warnhinweis verliert und einen selbstständigen Krankheitswert erhält.
Ein chronisches Schmerzsyndrom liegt dann vor, wenn Schmerzen länger als 3 bis 6
Monate bestehen.


Chronische Schmerzen führen in der Regel zu einer Erniedrigung der Schmerzschwelle
sowie zwangsläufig zu pychopathologischen Veränderungen und einer Belastung des
persönlichen sozialen Umfeldes.

 

 

 

DER SCHMERZTHERAPEUT

 

In Österreich gibt es nach den neuesten Ausbildungskriterien das Diplom der
Österreichischen Ärztekammer (ÖÄK ) „ Spezielle Schmerztherapie“. Dieses Diplom erhält
nur, wer entsprechend den Ausbildungskriterien der Ärztekammer 120 theroretische und
80 praktische Ausbildungstunden nachweisen kann.
Schmerztherapie ist ein interdisziplinäres Fachgebiet und benötigt auch häufig die
Kooperation mit KollegInnen anderer Fachrichtungen.
Speziell für chronische Schmerzpatienten ist es aber wichtig einen persönlichen
Ansprechpartner mit entsprechender Ausbildung zu haben.